Marktrückblick November 2020

Der November war ein sehr positiver Monat für Aktionäre. Bereits während der US-Wahl begannen die Kurse zu steigen. Es zeichnete sich nach und nach ab, dass es zu einem reibungslosen Machtwechsel kommt. Auch gute Nachrichten bezüglich eines Impfstoffes, ließen vor allem von Corona hart getroffene Aktien wieder steigen. Der DAX 30 konnte fast 2000 Punkte auf knapp 13300 Zähler zulegen. Viele andere Werte wie Öl haben sich gut entwickelt. Bei den Edelmetallen kam es jedoch zu Kursrückgängen, besonders am Tag mit der wichtigsten Impfstoffmeldung.

Kryptowährungen hatten den wohl besten Monat seit geraumer Zeit. Der Bitcoin legte von knapp 13500 $ auf 19500 $ zu und erreichte ein neues Allzeithoch. Verschiedene andere Kryptowährungen legten ebenfalls zu. Angetrieben wurde die Rally durch institutionelle Investoren. Eine Analyse der Google-Statistiken von Bitcoin-Suchergebnissen zeigte kein besonderes Interesse von Privatanlegern. Professionelle Anleger hingegen nutzen immer häufiger Mechanismen wie exchange traded commodity (ETC) um in Kryptowährungen zu investieren. Mittlerweile hat sich Bitcoin bei diesen Investoren etabliert und gewinnt zunehmend an Beliebtheit.

Der Dezember ist wie der November historisch betrachtet ein guter Monat für Aktionäre. Die Kurse notieren wieder relativ hoch, Chancen haben sich in diversen Märkten trotzdem ergeben. Edelmetalle haben bereits begonnen, sich wieder zu erholen. Überrascht hat in dieser Hinsicht der Platinpreis. Im Gegensatz zu Gold konnte Platin im November solide zulegen. Die geringe Bewertung des Metalls hat in letzter Zeit zu reduzierten Fördermengen geführt. Wenn die Wirtschaft wieder in Schwung kommt, könnte eine höhere Nachfrage auf ein geringes Angebot treffen. Sollten die Realzinsen durch eine steigende Inflation wieder sinken, könnte Platin auf mittlere Sicht höher bewertet werden.

Sascha Reinhardt
Marktanalyst unitedWealth Finanzberatung GbR

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Marktrückblick Oktober 2020

Der Oktober war vor allem für deutsche Aktionäre kein leichter Monat. Zunächst konnte der DAX 30 die 13.000 Punkte wieder erreichen, jedoch kam anschließend der Absturz Richtung 11.000 Punkte. Dafür verantwortlich ist maßgeblich der schlechte Ausblick der SAP SE. Mit seiner hohen Gewichtung im deutschen Leitindex sorgte der starke Kursrückgang auch im Index für herbe Verluste. Zudem hat die zweite Welle der COVID-19-Infektionen die Anleger stark verunsichert.

Die globalen Aktienmärkte zeigten einen ähnlichen, aber weniger dramatischen Verlauf. Anstehende Wahlen in den USA sind eine große Unsicherheit und Ungewissheit ist unter Anlegern nicht sonderlich beliebt. Eine Überraschung im Oktober ist die Performance des Bitcoins. Die vergangenen Monate korrelierte der BTC-Preis stark mit den Aktienmärkten. Fallende Aktienmärkte haben den Bitcoin-Preis immer mit sich in die Tiefe gezogen. Diese Korrelation hat sich Mitte Oktober aufgelöst. Der Kurs stieg trotz fallender Märkte. Das ist besonders beeindruckend, weil auch andere, als sicherer geltende Anlagen wie Gold und Anleihen nachgaben.

Im Fokus steht jetzt die Wahl des amerikanischen Präsidenten am 3. November. Wirklich gefährlich für die Märkte ist nur ein Sieg Bidens, der von Donald Trump nicht akzeptiert wird. Wenn sich diese Unsicherheit auflöst, sind die Aussichten gut. Historisch haben die Aktienmärkte am Jahresende überdurchschnittlich gut performt. Das gilt vor allem für den Dezember. Nach den aktuellen Rückgängen könnten wir eine Weihnachtsrally sehen, sollten sich die politischen Verhältnisse in Amerika stabilisieren.

Sascha Reinhardt
Analyst unitedWealth Finanzberatung GbR

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